Pressestimmen zur CD
"PROCESS"
(Hörproben)


 

www.schweres-metal.de

Alle Musiker agieren auf einem technisch hohen Niveau, allerdings sollte man deshalb nicht den Fehler machen und das Material von "Water" gleich als Progressive Metal bezeichnen. Dagegen sprechen sowohl der Verzicht auf Keyboards, wie auch der recht rauhe, leicht thrashige, aber nichtsdestotrotz exzellente Gesang von Norbert Vornam (...).. Die zwölf Songs, die eine Laufzeit von 66 Minuten aufweisen, überzeugen durch die Bank. Sämtliche Tracks kommen mit einer gut durchsichtigen Struktur daher, was ja nicht bei allen Gruppen der Fall ist, deren Musiker technisch so beschlagen sind. Bei Complex 7 wird das technische Können ganz in den Dienst der Songs gestellt. Hinzu kommt, daß die Mucker in der Lage sind mitreißende Stücke zu schreiben, die, trotz aller Komplexität, schon bei den ersten Hördurchläufen im Ohr hängen bleiben. Zutaten für dieses ungemein überzeugende Langeisen sind superbe Gitarrenmelodien und -soli von Arne Schuppner, das herausragende Bassspiel von Björn Müller und der exquisite Sound, den die Band in Zusammenarbeit mit Kostja M. Rohe gezaubert hat. Dagegen klingt so mancher Sound einer Band, die bei einer großen Firma unter Vertrag steht deutlich schlechter. Ich frag mich nur, ob sämtliche Labelmenschen Tomaten auf den Ohren haben, warum hat denn diese begnadete Band noch keinen Vertrag ??

 

Rock-Hard (Juli 2002)

Musik ist wie Sex. Die Missionarstellung macht ziemlich oft ziemlich viel Spaß. Und auch "von hinten" ist zuweilen ganz nett. Ab und an muss aber einfach mal mehr Abwechslung her. Ein möglichst wildes Durcheinander unterschiedlichster Stellungen ist dann sicher nicht die schlechteste Wahl. Die Marburger Formation COMPLEX 7 sind in so einem Fall - jetzt mal rein musikalisch betrachtet - genau das Richtige.Die Band klingt auf "Water" wie mehrere Kapitel des Kamasutra gleichzeitig. Zwölfmal frickelt sich der Vierer ohne Rücksicht auf stilistische Verluste durch abenteuerlich verschachtelte Songkonstruktionen irgendwo zwischen Achtziger-kompatiblem Techno-Thrash der Marke Watchtower und modernerem, ansatzweise mit Nevermore vergleichbarem Power Metal.

 

German Underground Crossection Nr. 17

Die Jungs sind abgedreht - kann mir vorstellen, dass das Publikum zumindest live einige Probleme haben wird, dem musikalischen Erguss der vier Herren zu folgen. Sie sind absolut nicht vorhersehbar, wobei COMPLEX 7 jedoch das Kunststück fertig bringen, den Hörer nicht zu verwirren sondern zu reizen. Dieser Silberling hat einfach das gewisse Etwas. Die Jungs sind technisch ohne Ende und die Mucke könnte als progressive Thrash beschrieben werden, ohne ihr bis zur letzten Konsequenz gerecht zu werden. Musikalisch machen COMPLEX 7 ihre Sache hervorragend. Leute, die auf Eingängigkeit a la Six Feet Under stehen, werden mit diesem Silberling ihre Probleme haben, jedoch denen, welche die beiden letzten Nevermore Scheiben lieben, sei diese CD wärmstens ans Herz gelegt.

 

Underground Empire (Februar 2002)

Atemberaubender Prog-Thrash-Metal aus Deutschland, ähnlich WATCHTOWER, SPIRAL ARCHITECT, SIEGES EVEN und doch eine ganz eigene Spur anders. (...) Hervorragendes Drumming, und mit sauberen bass-ics herrlich schräge Grooves absolvierend, steuern die Mannen von COMPLEX 7 den Prog-Himmel der härteren Gangart an. Super ausgetüfteltes Gitarrenriffing mit brillierenden Soli runden das Feuerwerk extravaganter Metalsongs des Erstlings von COMPLEX 7 ab. Der durchaus talentierte Sänger manövriert sich und seine Vocals auch über hohe musikalische Klippen, von denen es auf "WATER" nicht gerade wenige gibt. Manchmal erinnert er gar ein wenig an Warrel Dane (NEVERMORE). (...) Labels hergehört: ohne Zweifel die Prog-Thrash-Eigenproduktion des Monats.

 

Mystic Obsession (Nr. 10, Dezember 2001)

(...) Ein D-Zug der Marke WATCHTOWER, CYNIC, DEATH, SIEGES EVEN, MESHUGGAH überrollt mich mit jazzigen Läufen, komplexen Strukturen und vertrackten Rhythmen! Ich war nach dem ersten Hören echt beeindruckt von der Mucke, vor allem von der technischen Versiertheit und Perfektion der Jungs (...). Die Songs sind allesamt einfach klasse. (...) Entweder habe ich es hier mit Jazzern zu tun, die die Metalwelt aufmischen wollen, oder Männekens, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, alle Instrumentalisten im Publikum zum Staunen zu bringen. Dabei überrascht immer wieder, dass die Jungs trotz aller filigranen Teile gute Songs schreiben und auch einfach Teile zum Mitbangen anbringen. Maßgeblichen Anteil daran hat Sänger Norbert mit seiner rauhen Stimme, der stellenweise wie eine Mischung aus Phil Anselmo, Chuck Billy, und Chuck Schuldiner (alte Sachen) klingt. (...) Fans der oben genannten Bands werden mit neuen Veröffentlichungen ja nun nicht gerade verwöhnt (die meisten dieser Combos gibt's ja gar nicht mehr), aber es scheint, mit COMPLEX 7 aus Marburg ist der adäquate Nachfolger gefunden! (...)

 

United Forces (Dezember 2001)

(...) Recht schnell ist man vom Facettenreichtum und dem leidenschaftlichen Spiel gefesselt und bemerkt welch großes Potential in COMPLEX 7 steckt. Hier wird Musik gelebt und das ständige Argument mancher Redaktionskollegen, harte Progmucke wäre emotionsloses "ich denk mir mal was ganz kompliziertes aus" Geplänkel wird hier eindeutig wiederlegt. Bei "WATER" kann man tief einsteigen und sich immer wieder überraschen lassen und die Mucke wirkt keinesfalls konstruiert. (...) ,haben wir es hier mit einem hochkarätigen Anwärter auf die deutsche Prog-Krone zu tun (...), denn COMPLEX 7 haben Potential und werden uns in Zukunft vielleicht mit ungeahnten Highlights versorgen. Something's burning…

 

OBLIVEON (Februar 2002)

(...) "Water" ist ein derartiges Geschenk und kann meine ´techno-thrashigen´ Glücksgefühle mit neuem Material aktivieren. Die vier Hessen von Complex 7 haben sich dem verspielten, komplexen Metal fernab typischer Prog-Sounds verschrieben, wobei sie die gelungene Chose mit Reminiszenzen an rauen Midtempo-Achtziger-Thrash ausstatten und (...) sich in frickeligen Momenten immer mal wieder auf ihre thrashigen Roots besinnen. (...)"Water" sei den Fans dringend ans Herz gelegt, die den "Prog von der Stange" einfach nicht mehr hören können.

 

Gitarre & Bass (Nr. 9/01)

Hacht! Wirklich komplex geht diese Formation (dr/b/g/voc) aus Marburg zur Sache. Progressive Metal steht auf dem Programm: sicher hat man DREAM THEATER reichlich konsumiert, und auch klassische Heavy-Bands wie IRON MAIDEN, METALLICA etc. Allerdings wird COMPLEX 7 immer wieder ganz schön abgefahren und schräg - gut so, denn das Thema Prog-Rock wird allzu oft sehr glatt und berechenbar angegangen. Beeindruckend ist die Gitarrenarbeit von Arne Schuppner. Straighte Riffs, virtuose Soli in allen Schräglagen, klassische Metal-Licks - da geht eine Menge. (...)

 

VAMPSTER Underground Metal Culture (Oktober 2001)

(...) ist ein beeindruckender Einstand geworden mit dem der Vierer sicherlich seine Freunde im Progressive Metal finden wird. Den Begriff "Progressiv" sollte man in diesem Zusammenhang allerdings nicht falsch verstehen (...), und so kommt "WATER" mit einem eher thrashigen Einschlag daher und diese Energie wirkt sich auf dieses Debüt mehr als nur positiv aus. Von massig Breaks durchsetzt bekommt man auf "WATER" ein geiles Riff nach dem andern um die Ohren geblasen und gleichzeitig ist auch noch genügend Platz für massig Gitarreneffekte und Spielereien. Die Instrumentalabteilung hat wirklich eine Menge Ideen zu bieten und es macht einfach Spaß dem irrwitzigen Zusammenspiel von Guido, Björn und Arne zu lauschen. (...)
(...) ein hervorragendes Debüt, das von Fans von Bands wie SPIRAL ARCHITECT oder WATCHTOWER unbedingt mal angetestet werden sollte.

 

Legacy (Nr. 5/01)

(...) ein ambitioniertes, auf spieltechnisch sehr hohem Niveau befindliches Album. Die Combo macht ihrem Namen alle Ehre, setzt auf komplexes Drumming, halsbrecherische Bassläufe und fast schon WATCHTOWER-mäßige Gitarrenläufe. (...) All jenen, denen es nicht progressiv genug sein kann, lege ich dieses über 60 Minuten lange und ordentlich produzierte Album unbedingt ans Herz, vorausgesetzt, sie stehen auf Bands wie WATCHTOWER, TOXIK oder SIEGES EVEN. Schön zu wissen, dass der Progressive Metal-Underground noch lebt.

 

From The Underground

Gibt es eigentlich schon die Stilrichtung "Progthrash" ? Wenn nicht, müsste diese Stilrichtung für den Vierer aus Marburg erfunden werden. Denn progressiv sind sie, aber halt auch richtiger Thrash. Zugegeben, man muss sich Zeit nehmen (...), doch dafür wird man auch mit einer sehr guten Produktion und eigenständiger Mucke belohnt. (...) Ein unbedingtes Muss für alle, denen es nicht progressiv und "complex" genug sein kann.

 

Snakepit (Nr. 10, Februar 2002)

Technical Thrash Metal like ATHEIST, CONFESSOR, VOI VOD and music-wise TOXIK did some time ago. Sounds good, eh? It is. The jazzy Metal parts and the sometimes clean, sometimes Araya-ish voice makes it even more interesting. (...) Top notch musicianship and always on the Thrash Metal side, for a self-financed album a crystal clear killer sound. For me the winner of this magazine in the self-financed sector (...). I am deeply impressed.

 

KLOKRADIO, Holland

(...) a new star has been born. (...) The three instrumentalists are together for more than 10 years and you really can hear they're experienced. The same goes for vocalist Norbert Vornam (in the band since 1999) who is a very good vocalist as well technically speaking. (...) a very good album which doesn't get boring, despite its 66 minutes running time.