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Heavy oder was? - März 2005 (...) vor dem, was die Truppe aus der Marburger Ecke hier abgeliefert hat, kann ich nur meinen Hut ziehen! Der Bandname ist Programm, die Hessen blasen uns ein komplexes Feuerwerk um die Ohren, bei dem Thrash und Progressive Metal von höchster technischer Güte geboten werden. Hier und da schimmern wie bei "Vicious Circle" WATCHTOWER-Anleihen durch, dann werden wieder Erinnerungen an das zweite TOXIC-Album wach. Eine völlig wahnsinnige Rhythmusarbeit, abgedrehte Gitarrenleads - aber dennoch verlieren COMPLEX 7 nie den roten Faden. Respekt! Anfangs erscheint Sänger Norbert Vornam noch recht gewöhnungsbedürftig, aber schon nach wenigen Minuten ist seine variable Stimme nicht mehr wegzudenken. Dazu kommt, dass "Process" mit einem unglaublich klaren, druckvollen Sound veredelt wurde, der die Produktionen vieler etablierten Bands locker in den Sack steckt. (...) diese CD ragt meilenweit aus dem Einheitsbrei raus! (11 Punkte)
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PlanetHeavyMetal.de (...) Mit ihrem zweiten, selbstproduzierten Album "Process" liefern Complex 7 eine Scheibe ab, die jedem Freund von anspruchsvollem Metal beziehungsweise Progressive Metal jede Menge Freude bereiten dürfte. Produktion und Aufmachung stehen regulären Veröffentlichungen in nichts nach, womit die 9 Euro plus Porto und Verpackung in jedem Fall gerechtfertigt sind. Der Knaller an Complex 7 ist aber die Musik, denn was der Vierer hier abliefert, kann sich mit etablierten Bands locker messen. Da treffen knallharte Metalriffs, die auch einer Thrashband gut zu Gesicht stehen würden - stellenweise fühlt man sich an Testament erinnert - auf ruhige und cleane, aber höllisch vertrackte Passagen, die manchmal schon beinahe jazzig klingen, getragen vom abwechslungsreichen und immer treibenden Rhythmus von Basser Björn und Drummer Guido, und um dem ganzen noch die finale Würze zu geben liefert Sänger Norbert noch eine beeindruckend variable Leistung ab. (...) Bleibt nur noch eine Frage - leiden die Songs unter dem immens hohen Anspruch von Complex 7? Und hier lautet die Antwort klipp und klar nein! Denn obwohl man sich nicht scheut, ein ums andere Mal die technische Klasse aufblitzen zu lassen - beziehungsweise unter Beweis zu stellen um es treffender zu formulieren - wirken die Songs nicht zerstückelt oder zerfrickelt. Anspieltipps kann man sich aufgrund des durchgehend hohen Levels getrost sparen - Prog Metal-Fans sollten diese Klassescheibe unbedingt antesten!
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Powermetal.de (...) Die Marburger glänzen nach wie vor mit sehr vertrackten, thrashigen Riffs, die des öfteren jazzige Elemente enthalten. Dazu gibt es auch viele Breaks, die aber stets songdienlich eingesetzt werden, weshalb die Lieder immer eine nachvollziehbare Struktur behalten. Beim genialen Opener 'Torn' reibt man sich als Neueinsteiger zunächst ungläubig die Ohren, wenn man zum ersten Mal die zu dem Gitarrenintro hinzutretende Stimme von Norbert Vornam hört. Die ist nämlich recht hoch, aber klar und angenehm. Dazu singt er hier sehr getragen, mit einer Phrasierung, die an Robert von SOLITUDE AETURNUS oder Scott Jeffreys von CONFESSOR erinnert. (...) Das folgende, von einem Sample eingeleitete 'Trust' ist insgesamt sphärischer und ruhiger angelegt, die Stille wird aber von gelegentlichen Ausbrüchen durchbrochen. Ein sehr abwechslungsreiches Stück, an dem Fans von Gruppen von PSYCHOTIC WALTZ bis NEVERMORE sicher Gefallen finden dürften. (...) 'Vicious Circle' ist wieder deutlich thrashiger und erinnert so ein wenig mehr an das Vorgängeralbum. Bereits nach anderthalb der über sechs Minuten des Stückes beeindruckt den Hörer das erste tolle Solo von Arne Schuppner. Es sei aber darauf hingewiesen, dass diese Soli sehr songdienlich eingesetzt werden und nicht Gefrickel als Selbstzweck darstellen. (...) Bei 'Nightbird' werden Tempo und Aggression wieder deutlich zurückgeschraubt, die Stimme bekommt streckenweise ein dunkleres, weicheres, leicht gothiclastiges Timbre, beeindruckt aber auch mit wunderbaren, hohen und kristallklaren Hooklines, die mich ein wenig an Bruce Dickinsons Arbeit auf "Balls To Picasso" erinnern. Dazu gibt es eine tolle Kombination von harten und akustischen Gitarrenklängen und einige schöne Kabinettstückchen der Rhythmusabteilung im hinteren Teil des Songs, wo Basser Björn und Drummer Guido beweisen können, dass sie sich hinter ihrem Gitarrero nicht zu verstecken brauchen. (...) Alles in allem ist "Process" ein großartig produziertes, musikalisch-technisch perfektes Werk, das jedem Fan technisch anspruchsvollen Thrashs genauso gut reinlaufen dürfte wie Anhängern progressiven Power Metals und Bewunderern vielseitigen Gesangs.
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JustForKicks.de Achtung, Fans von WATCHTOWER, HADES, SPIRAL ARCHITECT, SIEGES EVEN und INTO ETERNITY aufgepasst, COMPLEX 7 schicken sich an, o.g. Bands ernsthaft Konkurrenz zu machen. (...) Fällt die Musik zwar unter den Begriff Progressive-Metal, so ist sie doch wesentlich härter, als es den derzeitigen Genrestandards entspricht. Die Einflüsse kommen vielmehr auch aus dem Bereich des 90er Techno-Thrashmetals, werden jedoch oft gepaart mit melodiösen, ruhigen Passagen. (...) Fazit: Wer auf technische und verspielte Musik mit kompromißloser Heavyness steht und oben genannte Bands zu seinen Faves zählt wird mit Process seine wahre Freude haben!
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FROM THE UNDERGROUND Willkommen zu einer Achterbahnfahrt durch die Welt des harten Prog Metal! (...) Jeder der vier Musiker versteht sein Metier aus dem Eff-Eff und die Kompositionen verlieren trotz aller Komplexität niemals den roten Faden. (...) Für mich ist "Process" ein fast dreiviertelstündiges Hörerlebnis. Professionellen Sound und ebensolche Aufmachung gibt es obendrein. (...)
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Blood Dawn (...) ein exquisites und authentisches Gemisch aus Eingängigkeit und
hoher Komplexität auf CD gebannt hat. Es ist eine Schande, dass diese
Band noch kein Plattendeal hat! Warum? Ganz einfach: der Hörer bekommt
auf 'Process' acht musikalische Perlen geboten, die allesamt zu keiner
Millisekunde auch nur die geringste Schwäche aufweisen. Stilistisch
sehr ausgewogen, lässt man es gleichermaßen ruhig angehen, dann härtetechnisch
ordentlich krachen. Mal kann man die Seele baumeln lassen, etwas kräftig
abschädeln, um dann wieder ein paar zusätzliche Knoten in die Gehirnwindungen
verpasst zu bekommen. (..)
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Bright Eyes (...) Die Produktion ist ultrafett, die Lieder sind ausgeklügelt bis ins letzte Detail, trotzdem transparent und durchgehend auf höchstem kompositorischem Niveau. Da kenne ich echt eine Menge Bands mit Vertrag, die COMPLEX 7 das Wasser nicht reichen können... Dieser Gruppe hier solltet Ihr wirklich eine Chance geben, wenn Ihr neben alten Priest auch auf Psychotic Waltz oder Dead Soul Tribe könnt! (...)
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Metalglory Also - wenn ich nicht wüßte, daß das vorliegende Album komplett in
Eigenregie entstanden ist, würde ich unbesehen auch glauben, daß die
Jungs von COMPLEX 7 bei einem der größeren Label unter Vertrag stehen.
Angefangen vom Booklet bis hin zum Sound ist ‚Process' eine äußerst
ausgereifte und professionelle Angelegenheit. Progressive Metal - das
kommt gut hin: Komplexe Gitarrenläufe geben sich die Hand mit über mehrere
Minuten aufgebauten Songstrukturen. Und über allem thront die charismatische
Stimme von Norbert, welcher ein wahrhaft breitgefächertes Stimmrepertoire
hat - mal klingt er ein wenig wie der alte Geoff Tate von QUEENSRŸCHE,
mal wie der Sänger auf den alten WATCHTOWER-Alben. Der Sound ist, wie
schon erwähnt, sehr gut - auffallend dabei ist für mich, wie gut man
stets den Baß heraushören kann. Anspieltips: Das abwechslungsreiche
und sehr komplexe ‚Vicious Circle' - das Stück ist regelrecht in Kapitel
aufgeteilt, das sehr emotionale ‚Nightbirds' (wunderschöner Gesang)
und ‚Toadstool' (MEKONG DELTA-Riff). Dieses Album ist eine Bereicherung
einer jeden nach allen Seiten hin offenen Sammlung - souverän wird eine
Brücke vom 70er-Jahre Bombastrock à la GENESIS über MEKONG DELTA oder
SIEGES EVEN bis ins 21. Jahrhundert geschlagen. ‚Process' beweist eindrucksvoll,
daß der sog. Progressive Rock bzw. -Metal als eine der dienstältesten
Gattungen nach wie vor seine Daseinsberechtigung hat.
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www.schweres-metall.de Unglaublich, aber leider wahr! Die Hessen Complex 7 haben nach ihrem formidablen Debüt Water und entsprechend guten Kritiken in der einschlägigen Presse immer noch keinen Deal bekommen! Aber wie man schon bei den ersten Tönen des neuen Albums Process hören kann, ließen sich Complex 7 davon nicht im Geringsten beirren. Das freut den Fan und spricht sicherlich sehr für die Jungs von Complex 7! Schon der Opener „Torn“ knallt, traditionell superb von Kostja M. Rohe abgemischt (falls man das nach dem zweiten Album schon sagen darf), aus den Boxen. Mit „Trust“ folgt mein absoluter Favorit von Complex 7, der Song ist grundsätzlich ruhig gehalten und nur im Chorus mit dem schon recht typisch-harten C7-Riffing ausgestattet. Der dritte Song „Vicious Circle“ fließt wieder härter aus den Boxen, ist aber wieder, wie üblich, mit einem feinen Chorus ausgestattet; hier kann man deutlich hören, was die vier Hessen draufhaben und was zu ihren großen Stärken zählt: das Schreiben von ausgezeichneten Songs und erst zweitrangig die hohen technischen Leistungen! Der gewohnt souveräne Gesang von Norbert Vornam, exzellentes Riffing und blitzsaubere Soli von Gitarrist Arne Schuppner sind nicht zu verachten und auch die Rhythmusabteilung leistet wieder Großes: Guido Schneider trommelt gewohnt tight, Bassist Björn Müller langt gewohnt versiert in die dicken Saiten. Wenn man’s kann und derart zu nutzen weiß wie C7, dann passt's einfach. Besonders gelungen beim o.g. dritten Song „Vicious Circle“ ist der „jazzige“ Teil zum Ende des Songs. Prima gemacht! „Nightbirds“ ist ein ruhiger Song, musikalisch hochklassig, der durch den verdammt starken Gesang von Norbert Vornam zusätzlich veredelt wird. „Toadstool“ ist dann etwas einfacher gehalten, jedoch darf man Sänger Norbert diesmal in halfordschen Höhen belauschen. Cool! Die drei abschließenden Tracks „Like I Was“, „Tired“ und „Interactive“ gehören ebenso zu den hochklassigen Complex 7-Tracks wie die vorherigen fünf, wobei besonders der erstgenannte Track durch seine rhythmischen Feinheiten auffällt und das abschließende „Interactive“ durch seine abwechslungsreiche Struktur glänzt. Alles in allem wieder eine sehr überzeugende Vorstellung der Hessen, die sich bei einer derart beständigen (Song-)Qualität normalerweise eigentlich keine Sorgen um einen Deal machen bräuchten. Aber heutzutage ist ja alles leider irgendwie nicht mehr so ganz normal, oder??
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The Dark Site Dieses durchaus komplexe Scheibchen lebt von seinem spannenden und ständig steigernden Aufbau. COMPLEX 7 leben ihre musikalischen Fähigkeiten in aller Konsequenz aus, ohne aber dabei den Bogen zu überspannen. Dem ordentlichen musikalischen Niveau wird auch der Sänger gerecht, der sein Organ solide der Stimmung den jeweiligen Songs anpasst und somit geradezu spielerisch selbst starke Emotionen transportiert. Diese Veröffentlichung strotzt vor kompositorischen Feinheiten und Abwechslungsreichtum (...)
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Hammer April 2004 (...) Die acht neuen Songs zeichnen sich durch das hohe technische Niveau aller Instrumentalisten aus - besonders die filigrane und rhythmisch komplexe Gitarrenarbeit prägt das Material nachhaltig. Interessant ist auch die Art, in der COMPLEX 7 die Spielarten des Progressive Metals erweitern, dabei zwar traditionelle Vorgaben berücksichtigen, aber stets die Grenzen des Genres erweitern. (...)
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Rock-Hard 3/2004 Bereits mit seinem Debüt "Water" konnte das Quartett aus dem hessischen Marburg durch die Bank weg gute bis sehr gute Pressereaktionen einfahren. Wiederum produziert von Kostja M. Rohe (u.a. Squealer, Mind-Ashes), sind auch die acht neuen Songs wieder ein wahres Fest für jeden Anhänger progressiver Sounds zwischen Achtziger-Metal, zeitgemäßem Power Metal und gemäßigten Thrash-Anklängen. Dabei klingen COMPLEX 7 einmal mehr sehr eigenständig und haben trotz zulässiger Vergleiche mit Bands wie Sieges Even, Watchtower und Spiral Architect (Komplexität) bzw. Nevermore (Gesang) definitiv ihren eigenen Sound gefunden. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Gitarrist Arne Schuppner, der enorm leichtfüßig zwischen straightem Riffing, anspruchsvollen Soli, vertrackten Frickeleien und jazzigen Passagen hin und her springt.
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www.obliveon.de Complex 7 konnten bereits mit ihrer im Jahr 2001 veröffentlichten EP "Water" auf sich aufmerksam machen, indem sie die Tradition solcher Helden wie Anacrusis, frühe Sieges Even oder in Teilen sogar Watchtowers überzeugend wiederaufleben ließen. "Process" nun ist der zweite Streich der Hessen und die konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen musikalischen Weges, wobei die Thrash-Roots etwas in den Hintergrund getreten sind und nur noch selten zum Tragen kommen. Spieltechnisch zählen Complex 7 ganz sicher zu den herausragenden Bands aus deutschen Landen, was sich nicht nur in Frickelpassagen von allerhöchster Güte niederschlägt, sondern auch und vor allem in der Fähigkeit Songs zu schreiben, die sich im Gegensatz zu so manch etablierter Combo nicht nur in unzusammenhängenden Breakorgien ergehen. Der Sound ist stimmig, wobei vor allem der stets präsente Bass weiß die entstehenden Soundlücken geschickt zu füllen. Sänger Norbert Vornam ist zudem ein echter Glücksgriff für die Band, verfügt er doch über eine Stimme mit hohem Wiedererkennungswert, die sich von Nichtskönnern wie James LaBrie meilenweit positiv abhebt und eigene Akzente zu setzen weiß. Bezugsadresse für dieses erstklassige Techno-Thrash-Werk (...)
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www.vampster.com Der zweite Longplayer macht es für mich deutlich: COMPLEX 7 sind für mich derzeit die legitimen Thronfolger von SIEGES EVEN, auch wenn dieser Vergleich ungerecht erscheint. In Sachen frickeligen, angejazzten Prog-Metal will mir derzeit jedenfalls kein anderer einheimischer Act einfallen, der einen ähnlichen Weg beschreitet wie dieses Quartett. (...) Wobei es COMPLEX 7 gar nicht mal so sehr darauf anlegen besonders sperrig zu erscheinen, was schon der Opener belegt, mit dem man mit einem soliden Hardrockriff beginnt und gleichzeitig deutlich macht, dass man insgesamt etwas verhaltener agiert als noch beim Vorgänger. Habe ich im Review zu "Water" noch etwas von thrashiger Ausrichtung gefaselt muss man auf "Process" feststellen dass es nicht mehr so weit her ist. Metallisch geht man aber dennoch zu Werke, lässt aber genauso eben auch jazzige Elemente in die Musik einfließen und spielt das ganze vorhandene instrumentale Können in den verschiedensten Fassetten aus. Instrumentalfetischisten werden da auf jeden Fall voll auf ihre Kosten kommen doch der Einleitungssache hätte keine Bedeutung, würden COMPLEX 7 nicht auch mit viel Gefühl agieren. Am deutlichsten kommt dies natürlich im eingängigeren, für diese Verhältnisse fast schon hittigen "Nightbirds" zum Vorschein, doch auch sonst zeigen Gesang und Instrumentierung dass man keine Lust auf reine Kopfmusik hat. (...) will ich Proggies denen der Metalanteil in der Musik wichtig ist "Process" ans Herz legen. COMPLEX 7 gehören für mich ganz klar zu den Acts im deutschen Underground die Unterstützung verdient haben (...).
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www.blacklight-magazin.de Bereits seit 1990 aktiv in Deutschland ist die Band Complex 7, welche sich musikalisch auf höchst anspruchsvollen Pfaden wandelnd dem Progressive-Metal verschrieben hat (...) Das sich im Laufe einer so langen Zeit der Zusammenarbeit ein gutes Zusammenspiel ergeben sollte ist fast selbstredend und dennoch wissen die acht Kompositionen auf "Process" durch ihre technische Raffinesse zu beeindrucken. (...) Schon der groovige Opener "Torn" zeigt, wo hier der Hase lang läuft: Anstatt der Einfachheit halber immer geradeaus zu rennen, schlägt er unzählige Haken, die sich in der Musik von Complex 7 als zahllose Breaks bemerkbar machen. Und bei all den Tempo- und Rhythmuswechseln gelingt es dennoch, die Stücke nachvollziehbar zu machen. (...) So oder so kommt man jedoch nicht umhin, Norbert ein ausdruckstarkes Organ zu attestieren. Hier sitzt jeder Ton und Dank gekonnter musikalischer Untermalung ergibt sich ein nahezu grandioses Gesamtbild, das mich an eine Mixtur aus Alice In Chains, Iron Maiden, Helloween und vor allem die durchgedrehte Band Confessor denken lässt. Ein interessantes Album, bei dessen Qualität man sich wirklich zu wundern beginnt, warum Complex 7 bislang noch keinen Plattenvertrag angeboten bekommen haben.
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Walls Of Fire COMPLEX 7 haben es geschafft, in dem doch arg ausgelutschtem Genre Prog Metal einen eigenen Sound zu schaffen, der in erster Linie am markanten, rauen Gesang von Norbert Vornam und der kühl-düster- harten Grundstimmung zu erkennen ist. Lässt man sich dann noch auf die vertrackten Riffs und komplexen Soundstrukturen ein, so wird man in einen hypnotischen Strudel gesogen (...)
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Fatal-Underground Gleich zu Anfang erst einmal Daumen hoch für diese super satte und enorm fette Produktion. Nur selten ist mir eine Eigenproduktion in die Finger gekommen, welche dermaßen druckvoll, glasklar und ungemein sauber produziert worden ist. (...) Man ist wahrlich erstaunt, was musikalisch so alles innerhalb weniger Minuten passiert und inwieweit man sich innerhalb eines Stückes weiterentwickeln kann. (...) Ich denke mal Leute, die auf sehr abgedrehte kreative Sounds stehen und welche sich vom "Einheitsbrei" eher gelangweilt fühlen liegen hier absolut richtig. Wie Ecke immer so schön sagen kann: "Man, ist das genial abgefahren!"
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Gitarre & Bass 2/2004 ,Process‘ heißt der neue Longplayer von Complex 7. Und der Name ist hier ganz klar Programm, den komplex ist der Progressive Metal dieses Quartetts sicher. Harte Gitarren-Sounds, verschachtelte Drum/Bass-Grooves, Pathos-Gesang – Complex 7 dürfte Prog-Rock-Fans gefallen. Allerdings geht diese Band stilistisch durchaus einige Schritte weiter, baut auch mal einen swingenden, jazzigen Part und auch viel wabbernden Krach in die eigene Musik ein. Für Lebendigkeit sorgen auch abrupte Wechsel zwischen heftig und hart, laut und leise. Die vier Musiker (voc/g/b/dr) sind allesamt versiert – höchst beeindruckend.
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Hellion Mailorder (...) Hypertechnischer, vertrackter Metal, irgendwo zwischen Thrash und Powermetal pendelnd, gerne aber auch mal kurz in ruhigen Sphären schwebend. Die Melodien haben Klasse, ungewöhnlich für eine neue sogenannte "Progressivmetalband". In ihnen spiegelt sich wilde Leidenschaft und Magie wieder, was mir in den letzten Jahren bei den eher metallisch ausgerichteten Progbands zu kurz kommt, wieder ein Problem des oftmals zu klinischen Sounds und der zu mechanischen Spielweise. (...) diese CD macht einfach Spaß, die Arrangements sind eben spannend, die Spielweise aggressiv und wild, attackierend, fordernd, das ist Progpowerthrash, wie ich ihn mir vorstelle. Hier und dort einige jazzige Rhythmen, ein paar kleine Disharmonien, furiose Soli und eine eigenständige Stimme. Gut, wirklich sehr gut und Leuten, die noch heute auf Watchtower oder Atheist schwören, wärmstens zu empfehlen.
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Metal-Age No. 9, Jan/Feb/Mär 2004 Ein echtes Fest für Fans von sehr progressivem thrashbeeinflusstem Metal sind die 1999 gegründeten COMPLEX 7, die jetzt mit "Process" ihr zweites Album rausbringen. Das sehr druckvoll produzierte Album enthält 8 meist überlange Tracks, die sich musikalisch durchaus mit Acts wie BLIND ILLUSION oder den späten VIO-LENCE vergleichen lassen, also sehr vertrackten Fritzelthrash, der jedoch stets mit Leidenschaft und vor allem: POWER intoniert wird. Höhepunkte sind der sich steigernde Opener "Torn", das harte "Vicious Circle" sowie das Album-Highlight "Like I Was", welches teilweise an gute DEATH ANGEL Gitarrenläufe erinnert! (...) Macht unterm Strich ein mehr als interessantes Album einer echt hoffnungsvollen deutschen Band, die musikalisch wohl ziemlich exotisch sein dürfte, was sie umso interessanter macht! Checkt es an, denn es lohnt sich!
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www.metalspheres.de Ihrem Namen alle Ehre machen Complex 7 auf ihrer zweiten CD. Genauso wie schon beim Vorgänger "Water" heißt das Motto: "Alles ist möglich, nur nicht angepasst sein".(...) "Process" steht für eine stetige Weiterentwicklung innerhalb jedes Titels, innerhalb 4 oder mehr Minuten kann also eine Menge passieren. Es findet keine Limitierung auf ein bestehendes Schema statt, von recht straighten Titeln wie z.B. "Torn" über Ausflüge in den Grenzbereich Jazz-Rock ("Trust") hin zu Anleihen bei frühen Dream Theater, allerdings ohne Keyboards, ist alles erlaubt, was "Process" zu einem Klangerlebnis macht. Complex 7 sind keine Neuerer oder besonders extreme Klangfetischisten, sondern einfach nur anders und mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert ausgestattet. Wer sich bei der ersten CD die Frage gestellt hat, wohin die Reise noch gehen kann, erhält hier und jetzt die Antwort. Es gibt (noch) kein Ankommen. Diese Band erfindet sich immer wieder neu und ist immer wieder für Überraschungen gut. Mir bringt die CD von mal zu mal mehr!
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www.aberration-online.de (...) Die Band bietet auf „Process“ acht abwechslungsreiche und interessante Songs (...), technisches Können wird hier absolut songdienlich präsentiert. Mir gefällt wirklich dieser geschickte Mix aus progressiven Metal mit leichten Thrash-Einflüssen. Für Progressiv-Fans absolut zu empfehlen!
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